Energie Informationsdienst: „Die Vollvermarktung läuft“
8. April 2019

Igor Setchin zu einem Arbeitsbesuch bei der PCK-Raffinerie

Der Vorstandsvorsitzende von Rosneft, Igor Setchin war gestern zu einem Arbeitsbesuch bei der PCK-Raffinerie in Schwedt. Dabei fand ein Treffen statt, an dem auch Rosnefts Vizepräsident für Raffinierung, Petrochemie, Handel und Logistik, Didier Casimiro, Vizepräsident für Raffinierung, Alexander Romanov, Vizepräsident für Handel und Logistik, Otabek Karimov, Generaldirektor der Rosneft Deutschland GmbH, Brian Chesterman, als auch die Geschäftsführer von der PCK Raffinerie Wulf Spitzley und Josef Maily teilgenommen haben.


Während des Treffens dankte der CEO von Rosneft den Mitarbeitern der PCK-Raffinerie sowie den Mitarbeitern von Rosneft Deutschland für die zügige Arbeit, die ergriffen wurde, um Schäden an der Anlage und ein Abschalten der Raffinerie zu verhindern, Risiken von Umweltschäden zu vermeiden, die durch die Belieferung von „Surrogatöl“ durch die Druschba-Pipeline entstanden wäre, sowie die Versorgung der deutschen Verbraucher in vollem Umfang mit hochwertigen Produkten zu gewährleisten.

Anmerkung: 4 von 6 Raffinerien, die mit chlororganischen Verbindungen kontaminiertes Öl erhielten, erlitten schwere Verluste und mussten den Betrieb einstellen, um die Anlagen zu reparieren. Nur die Raffinerie Kuybyshev in Russland und die Raffinerie РСК konnten dank korrekter und rechtzeitiger Maßnahmen zum Korrosionsschutz der Anlage den Betrieb fortsetzen und den Markt mit qualitativ hochwertigem Kraftstoff weiter versorgen.

Heute arbeitet die PCK-Raffinerie mit der maximal möglichen Kapazität, wodurch die Versorgung des deutschen Marktes voll erfüllt werden kann. Aufgrund der eingeschränkten Ölversorgung über das Druschba-Pipelinesystem werden zusätzliche Ölmengen über den Rostocker Hafen an die Raffinerie geliefert. Trotz der komplizierten Logistik garantieren diese Lieferungen die Produktion der Raffinerie.

Die PCK-Raffinerie und die Mineralölverbundleitung GmbH (MVL), der deutsche Betreiber der Druschba-Pipeline, nahmen einen Teil des kontaminierten Öls entgegen, um das System freizumachen und die Versorgung mit hochwertigem Rohöl sicherzustellen.

Entsprechend den Anweisungen der russischen staatlichen Stellen, die Kontrolle über die Ölqualität zu verschärfen, wurde beschlossen, professionelle Überwachungsunternehmen auf allen Stufen des Rohöltransports hinzuzuziehen. Europäische sowie russische Verbraucher können sicher sein, dass das Rohöl, das sie erhalten, den Qualitätsstandards des Öls entspricht, das Rosneft in das Pipelinesystem einleitet.

Rosneft garantiert seinen Kunden in Russland und Deutschland die vollständige Versorgungssicherheit und die Qualität des Öls und der Ölproduktve.

Anmerkungen:

Rosneft ist an drei Raffinerien in Deutschland beteiligt, mit 54,17% in der PCK-Raffinerie, 24% in der MiRO-Raffinerie und 25% in der Bayernoil-Raffinerie, mit einer Gesamtkapazität entsprechen der Eigentumsverhältnissen von 12,5 Mio. Tonnen / Jahr, was mehr als 12% der gesamten Raffineriekapazität in Deutschland ist. Die durchschnittliche Verarbeitungstiefe beträgt 93%, der durchschnittliche Nelson Complexity Index 9,1.

Das Geschäft wird von der 2017 in Deutschland registrierten Tochtergesellschaft, der Rosneft Deutschland GmbH geführt. Das Unternehmen steuert die Rohstofflieferungen an die Raffinerien sowie die Vermarktung von Ölprodukten. Seit Januar 2019 vertreibt das Unternehmen alle in ihren deutschen Beteiligungsraffinerien hergestellten Ölprodukte, darunter Benzin, Diesel, Heizöl, Flugkraftstoff, Flüssiggas, Bitumen und Petrochemische Produkte.

Das Unternehmen produziert insgesamt rund 60 Ölprodukttypen. Seit der Gründung der Rosneft Deutschland GmbH wurde ein internationales Team von 150 Spezialisten aus den Bereichen Raffinierung, Marketing und Vertrieb gebildet.