Rosneft Deutschland beginnt Betankung am Flughafen Nürnberg
25. Juni 2021

Rosneft erwirbt 37,5 % an PCK Raffinerie

Rosneft hat das Vorkaufsrecht auf den Erwerb von 37,5 % der Anteile an der PCK-Raffinerie (Schwedt) von Shell ausgeübt. Entsprechende Benachrichtigungen wurden an den Partner übermittelt. Die Transaktion unterliegt der Zustimmung der Regierung und der Aufsichtsbehörden.

Durch den Kauf wird Rosneft seinen Anteil an PCK von 54,17 % auf 91,67 % erhöhen. 

Rosneft CEO Igor Setschin bemerkte dazu: „Die Erhöhung des Anteils an der PCK Raffinerie ist ein Beweis für die strategische Bedeutung, die der deutsche Markt für Rosneft besitzt. Das Unternehmen setzt auf langfristige Beziehungen zu seinen deutschen Partnern, sorgt für eine pünktliche und verlässliche Versorgung mit Rohstoffen und modernisiert wichtigere Raffinerieanlagen. 

PCK ist mit einem Nelson-Index von 9,8 eine der technisch komplexesten Raffinerien in Deutschland. Rosneft plant, unter anderem durch die Umsetzung CO2-armer Projekte unter Berücksichtigung der aktuellen Umweltagenda der EU, die technologische Führungsrolle der Raffinerie zu stärken. Das Unternehmen entwickelt bereits Projekte, die auf die Produktion sauberer Kraftstoffe, wie zum Beispiel „grüner“ Wasserstoff und nachhaltiger Flugkraftstoff, abzielen. Die Arbeit in dieser Richtung wird fortgesetzt.“

Hinweise für Redakteure:

Rosneft ist der drittgrößte Akteur auf dem deutschen Ölraffineriemarkt. Das operative Geschäft erfolgt über eine Tochtergesellschaft, Rosneft Deutschland GmbH. Dieses Unternehmen managt sowohl die Versorgung der Raffinerien, deren Anteile Rosneft gehören (PCK Raffinerie GmbH, MiRO-Raffinerie, Bayernoil-Raffinerie), mit Rohöl als auch den Verkauf von Erdölprodukten. 

 Die PCK Raffinerie GmbH befindet sich in Schwedt, Brandenburg,. Der Standort der Raffinerie ermöglicht die Versorgung mit Urals-Rohöl über die Druschba-Pipeline. Die Kapazität der Raffinerie beträgt 11,6 Millionen Tonnen pro Jahr (Rosnefts Anteil an der Kapazität beträgt derzeit 6,3 Millionen Tonnen pro Jahr), der Nelson-Komplexitätsindex liegt bei 9,8. Derzeitige Aktionäre: Rosneft – 54,17 %, Shell – 37,5 %, Eni – 8,33 %.